Seniorenkarneval

 

 

Der Elferrat des Stadtjugendrings bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern für den gelungenen Seniorenkarneval 2012!

Presseberichte

Tageblatt für den Kreis Steinfurt 30.01.2012

Einhaken und mitschunkeln

Senioren feiern Karneval

 

 
Volles Haus: Der Elferrat des Stadtjugendrings und die vielen Akteure freuten sich über die gut gefüllten Zuschauerreihen.Foto:
 
Volles Haus: Der Elferrat des Stadtjugendrings und die vielen Akteure freuten sich über die gut gefüllten Zuschauerreihen.Foto:
(Irmgard Tappe)
 

 


 

Ochtrup - Schon draußen vor der Eingangstür zum DRK-Zentrum waren die Schunkellieder der Blaskapelle Gust nicht zu überhören. Drinnen im Saal herrschte großer Andrang. Der Elferrat des Stadtjugendrings hatte am Sonntagnachmittag zum Seniorenkarneval eingeladen. „Muffige Gesichter bitte an der Garderobe abgeben“, rief Zeremonienmeister Daniel dann auch gleich zu Beginn ins Mikrofon, als er die närrische Hausordnung verlas, die für viel Heiterkeit sorgte.


Obwohl die Senioren auf närrische Kostümierungen verzichteten, hatten sie jede Menge gute Laune mit ins DRK-Zentrum gebracht. Prinzessin Nina führte das närrische Zepter allerdings alleine, denn Prinz Thomas war krankheitsbedingt verhindert. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Mit einem dreifach kräftigen „Ochtrup Buäh“ hieß Sitzungspräsident Patrick alle im Saal willkommen. „Heute Nachmittag wird einiges für die Lachmuskeln geboten“, kündigte er ein buntes närrisches Programm an.

Den Anfang machte das Tanzmariechen der „Roten Husaren“ aus Neuenkirchen mit einem herzerfrischenden Solo-Showtanz. Graziös bewegte sich die Kleine auf dem Parkett und erntete mit ihrem Auftritt viel Applaus.

Eine Menge Zeit hatte Bauer Heinrich Schulze-Brömmelkamp aus Kattenvenne mitgebracht. 45 Minuten plauderte er teilweise recht pikante Details aus seinem Eheleben mit Gattin Erna aus. Auch wenn der Haussegen bei Schulze-Brömmelkamps häufig eine Schieflage hat - den Urlaub in Griechenland lassen Heinrich und Erna sich nicht nehmen. „Mein Geld ist ja schon da“, spielte Heinrich auf den Rettungsschirm an.

Närrisch gefärbt waren auch die Grußworte von Pastor Josef Wichmann, Bürgermeister Kai Hutzenlaub und Bernd Ahlmann, Vorsitzender der IG Senioren. Während Ahlmann Beamte aufs Korn nahm, gab Wichmann die Empfehlung: „Willst Du leben ohne Plage, kauf Dir lieber einen Hund.“

Hutzenlaub nickte zustimmend und ging in seiner satirischen Büttenrede auf den vollen Terminkalender eines stets geplagten Bürgermeisters ein. Ob beim Preiskampf der Kaninchenzüchter, beim Imkertreff oder auf dem Schützenball, stets ist der erste Mann der Stadt vor Ort. „Ganz egal und einerlei, immer ist die Stadt dabei“, so das Fazit des Verwaltungschefs.

Und so jagte ein närrischer Auftritt den nächsten. Zwischendurch blieb für die Senioren noch Zeit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Als Nachschlag gab es ein „Dinner for one“. Während Miss Sophie und Butler James für Heiterkeit im Saal sorgten, standen der Förderkreis Kinderkarneval und das Dreigestirn bereits in den Startlöchern. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der „XXL-Boys“ des Schützenvereins Horst und Wall, die sich für das Publikum tänzerisch mächtig ins Zeug legten. Eine reichlich bestückte Tombola hielt schließlich eine Menge Gewinne für die Senioren bereit. Logisch, dass es bei der Preisverleihung viele strahlende Gesichter gab.
 

Vergangene Seniorenkarnevale

 

 

Presseberichte

Tageblatt für den Kreis Steinfurt 02.02.2010

Attacke auf jecke Lachmuskeln

Ochtrup - „Ein altes, chinesisches Sprichwort besagt:

 ,Eine Stunde Lachen verlängert das Leben um einen ganzen

Tag“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Maria

Wiggenhorn in ihrer Ansprache beim Seniorenkarneval des

Stadtjugendring-Elferrats am Sonntagnachmittag in der

Gaststätte Blanke. Lachend konstatierte sie: „Heute haben

wir alle mindestens einen Tag dazu gewonnen - wenn

nicht mehr.

 

Auch der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Senioren,

Bernd Ahlmann, fand lobende Worte für das jecke Treiben:

„Im Namen der Senioren bedanke ich mich für dieses tolle Fest, das

der Stadtjugendring nun schon seit vielen Jahren auf die Beine stellt.“

Tatsächlich hat die Veranstaltung eine lange Tradition:

 Bereits seit 37 Jahren setzt sich der Stadtjugendring für die Integration der Ochtruper Senioren während der Karnevalssession ein.
Wie schon in den vergangenen zwei Jahren, musste der Seniorenkarneval, der traditionell eigentlich in der Ochtruper Stadthalle beheimatet ist, erneut mit den deutlich engeren Platzverhältnissen im Gaststätten-Saal vorlieb nehmen. Im Vorfeld hatte es diesbezüglich einige Diskussionen gegeben. „Wir hätten natürlich gern in der großen Halle gefeiert“, erklärte der Sitzungspräsident Sascha Högemann vor ausverkauftem Haus. „Doch die ist aufgrund der hohen Mietpreise für uns einfach nicht mehr finanzierbar.“ Trotzdem, das fügte Högemann hinzu, wolle man sich davon die Stimmung nicht verderben lassen. Und dank der finanziellen Unterstützung vieler Ochtruper Firmen, stehe der diesjährige Seniorenkarneval in puncto Programm seinen Vorgängern in nichts nach. „Ein besonderer Dank geht außerdem an die Frauengemeinschaft St. Lamberti, die uns heute mit Kaffee und Kuchen versorgt, sowie an die Stadtkapelle Ochtrup, die für die passende Musik sorgen wird“, so der Sitzungspräsident.
Erzählte von seinem bewegten Leben als münsterländischer Landwirt: Heinrich Schulte Brömmelkamp.
Nach dem Einzug des Elferrates und des amtierenden Prinzenpaares, Prinz David I. und Prinzessin Kathi I., zeigte sich schnell, dass sich der Sitzungspräsident bei seiner Ansprache nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte: Ein buntes Feuerwerk aus Tanz, Akrobatik und einer Tombola sorgte für allerbeste Unterhaltung.
Nicht fehlen durften die obligatorischen Attacken auf die Lachmuskeln des jecken Publikums. Neben einer lockeren Begrüßungsrede des Prinzen und dem Auftritt von Pastor Josef Wichmann, der eigens ein plattdeutsches Gedicht zum Besten gab, stellte die Darbietung des bekannten Kabarettisten Heinrich Schulte-Brömmelkamp das Highlight des Nachmittags dar. Mit seinen Anekdoten aus dem bewegten Leben eines münsterländischen Landwirts hatte der Spaßmacher den Saal nach wenigen Minuten in der Hand.
Als sich die zahlreichen Gäste nach der gut vierstündigen Karnevalssitzung wieder auf den Heimweg machten, hatten wohl viele noch immer das chinesische Sprichwort im Gedächtnis: lachende Gesichter weit und breit. Das freute natürlich besonders den Elferrat des Stadtjugendringes. Hier waren sich alle einig: Der Seniorenkarneval bleibt auch in Zukunft ein fester Bestandteil der tollen Tage in Ochtrup.

 

von Alexander Dinkhoff

 

Münstersche Zeitung 01.02.2010

Ausgelassene Karnevalsfeier bei Blanke
Von Margit Bode am 1.02.2010 17:43 Uhr
OCHTRUP Einen Saal voller fröhlicher Gesichter gab es am Sonntag beim Seniorenkarneval des Stadtjugendrings in der Gaststätte Blanke.
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Prinz David I. und Prinzessin Kathi I. samt Gefolge wurden von den Senioren begeistert empfangen.
Foto: Margit Bode

Sitzungspräsident Sascha Högemann hieß das närrische Volk willkommen und eröffnete den Nachmittag. Von den Gästen bejubelt nahmen „Prinz David I. von Ball und Metall“ und „Prinzessin Kathi I. von Bälle halten und Prinz verwalten“ ihre Plätze inmitten des Hofstaates ein.

Für flotte Tanzeinlagen sorgte der Karnevalsclub Niederesch (KCN) mit seiner Showtanz-Garde „Chicken Deluxe“ und der Küken-Garde. Beide Gruppen ernteten tosenden Applaus vom Publikum. Was sich seit seinem letzten Besuch in der Töpferstadt vor zwei Jahren in Kattenvenne so alles getan hat, wusste Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp zu berichten.

 

 

 

Erlebnisreiche Fahrt in der Regionalbahn

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Für eine flotte Tanzeinlage sorgte die Küken-Garde vom Karnevalsclub Niederesch (KCN).
Foto: Margit Bode

Den Senioren erzählte er von seiner erlebnisreichen Fahrt in der Regionalbahn von Münster nach Ochtrup und vom Eheleben mit seiner Frau Erna. Außerdem hatte er Geschichten vom Dorf-Pfarrer im Gepäck und baute kurzerhand den anwesenden Pfarrer Josef Wichmann in sein Bühnenprogramm ein.

Für das Prinzenpaar hatte Schulte-Brömmelkamp ein paar nützliche Beziehungstipps im Gepäck. Dass er auch Sänger-Qualitäten besitzt, zeigte der bodenständige Bauer zum Abschluss seines Auftritts. In der anschließenden Pause hatten die Senioren Zeit, bei Kaffee und Kuchen zu klönen und den Klängen der Stadtkapelle zu lauschen.

 

 

 

Wer lacht, lebt auch länger

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Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp berichtete aus seinem Alltag, insbesondere aus seinen Eheleben mit Erna, und fand dabei viele verständnisvolle Zuhörer.
Foto: Margit Bode

Bernd Ahlmann von der IG Senioren, Pfarrer Josef Wichmann und die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Wiggenhorn ließen es sich nicht nehmen, einige Grußworte an die Karnevalsgemeinde zu richten. „Laut eines chinesischen Sprichworts verlängert eine Stunde lachen das Leben um einen Tag und deshalb freue ich mich sehr, heute hier sein zu dürfen“, sagte Wiggenhorn. Sie bedankte sich beim Elferrat für die Ausrichtung der Veranstaltung und lobte diesen „Generationenvertrag“.

Im Anschluss war es dann schließlich Zeit für die Prinzenrede. Voller Stolz berichtete Prinz David von seiner Prinzessin und erklärte, der Töpferstadt auch in Zukunft erhalten zu bleiben, denn „von Ochtrup komme ich nicht los“. Für gute Unterhaltung sorgten außerdem die Auftritte des Jongleurs Phillip Dammer sowie der Grün-Weißen Garde und der „XXL-Boys“ vom KCN.

Vorstellung des Kinderdreigestirns

Natürlich durfte auch an diesem Nachmittag die Vorstellung des Kinderdreigestirns nicht fehlen. Prinz Jonas Hülsken, Prinzessin Lea Schultealbert und Till Marcel Frieler grüßten die Narren mit einem kräftigen „Ochtrup buäh“. Anschließend wurde noch fröhlich weitergefeiert und mit etwas Glück konnten die Senioren attraktive Preise aus der Tombola mit nach Hause nehmen.

 

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Presseberichte

Tageblatt für den Kreis Steinfurt 10.02.2009

Gaudi der Generationen
 
-ta- Ochtrup. Die Tollitäten Prinz Sascha und Prinzessin Julia lächelten am Sonntagnachmittag ins Publikum. 300 Frauen und Männer füllten den Saal der Gaststätte Blanke und genossen bei Kaffee und Kuchen das närrische Treiben auf der Bühne. Der vom Stadtjugendring initiierte Seniorenkarneval zeigte, dass die Generationen wunderbar miteinander harmonieren. Jugendliches Feuer zauberten die Tanzgarden des KCN mit ihren akrobatischen ausgefeilten und spritzigen Tänzen auf die Bühne. Herrlich anzusehen waren auch die XXL-Boys, als sie sich zu fetzigen Rhythmen bewegten.

„Wo Narren regieren, engagieren sich auch Politiker“, begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Lenderich das Publikum mit politisch gefärbten Reimen. Sowohl das Konjunkturpaket, das die Laune hebt, als auch der Kommunalwahlkampf und die leeren Kassen bekamen einen närrischen Klang.Mit lustigen Anekdoten aus dem religiösen Leben erfreute Pastor Ludger Bügener das Publikum und zeigte, dass der Humor auch an der Kirche nicht vorbeigeht.
 

 

Das Duo Butterfly aus Gronau sang sich mit Schunkelliedern in die Herzen des Publikums. Mit ihrem aus eigener Feder stammenden Schlager „Viagra“ rutschten sie allerdings in die vulgäre Ebene, und das Publikum verzog keine Miene. Doch nach dem anschließenden „Rot sind die Rosen“ waren alle Senioren wieder versöhnt und schunkelten, was das Zeug hielt.

„Herta“ alias Angelika Gausmann aus Mettingen hatte auf Anhieb die Lacher auf ihrer Seite, als sie aus dem Nähkastchen ihrer Ehe mit Ambrosius plauderte und die Männerwelt kräftig durch den Kakao zog. Etwa mit ihrer Definition von Kopfarbeit: „Wenn Frauen mit dem Kopf arbeiten, ist das Denken. Wenn Männer mit dem Kopf arbeiten, ist das Rasieren.“ Auch über ihre Diäterfahrungen plauderte sie. Von der Knoblauch- bis zur Monddiät hat sie alles schon ausprobiert. „Momentan mache ich drei Diäten. Von einer wird man ja nicht satt.“

Trotz des vollen Terminkalenders nahm sich auch der Ochtruper Förderkreis Kinderkarneval mit seinem jungen Dreigestirn die Zeit für einen Abstecher beim Seniorenkarneval, der von der Stadtkapelle musikalisch eingerahmt wurde und viel Frohsinn in die Herzen von Alt und Jung schüttete.

                                          

                                  

Pressetext vom Seniorenkarneval 2008

Münstersche Zeitung 22.01.08

Schlechte Laune untersagt

Ochtrup - "Muffige Gesichter sind an der Garderobe abzugeben" - Peter Schomann vom Stadtjugendring warnte die Jecken am Sonntagnachmittag beim Seniorenkarneval schon gleich zu Anfang der Veranstaltung.

Schlechte Laune war im Saal der Gaststätte Blanke nämlich strengstens untersagt, doch die Senioren zeigten sich bestens gelaunt, sodass niemand ermahnt werden musste. Prinz Daniel I. von Schmieren und Kalibrieren ließ es sich natürlich nicht nehmen, den Senioren seine Prinzessin Sabine I. von Gestalten und Verwalten vorzustellen. Danach freute sich Sitzungspräsident Matthias Lücker, einen besonders beliebten Gast ankündigen zu dürfen.

Navigation

Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp hatte dank seines neuen Navigationssystems den Weg von Kattenvenne nach Ochtrup gefunden und zeigte sich ganz begeistert von der modernen Technik. "Sonst hatte ich ja immer nur die manuelle Navigation - meine Frau Erna auf dem Beifahrersitz mit dem Shell-Atlas." Bauer Schulte-Brömmelkamp zeigte auch seine musikalische Seite und animierte mit einem Medley aus "Einen Stern", "Sie liebt den DJ" und "Das rote Pferd" zum Mitsingen.

Musikalisch ging es weiter mit der Narrengilde Gronau. Prinz Werner II. und Prinzessin Nicole I. hatten nicht nur ihren Hofstaat, sondern auch Stimmungshits wie "Hände zum Himmel" und "Rot sind die Rosen" mitgebracht.

So versüßten die Gronauer Narren den Senioren das Kaffeetrinken mit ihrem Gesang. Ein großes Lob sprach Bernd Klävers, der erste Vorsitzende der IG Senioren, dem Stadtjugendring in seiner Rede aus.

"Diese Veranstaltung zeigt die Verbundenheit zwischen der jüngeren und der älteren Generation." Auch Pastor Bügener war begeistert vom großen Engagement der jungen Karnevalisten - besonders, weil er zu den Gründungsmitgliedern des Stadtjugendrings gehört und sich freute, dass der Karneval in Ochtrup so lebendig ist.

Zum Kochen brachte die zweite Garde des KCN die Stimmung im Saal. Gekleidet wie im Pariser "Moulin Rouge" begeisterten die Tänzerinnen des Karnevalsclubs die Senioren. Zauberer Heinz aus Schüttorf sorgte für einen weiteren Höhepunkt des Nachmittags.

Wie von Zauberhand ließ Heinz Gegenstände verschwinden und durchgeschnittene Seile wieder ganz werden. Dabei wurde er tatkräftig vom Kinderdreigestirn - Prinz Kevin, Prinzessin Isabell und Till Tobias - unterstützt.

Neben den Showgästen erhielt noch eine andere Gruppe Karnevalsorden und einen großen Dank für ihr Engagement. Die kfd St. Lamberti hatte wieder kräftig mitgeholfen und unter anderem das Kaffee einschenken übernommen.

Frank Brause-Winter von der Stadtkapelle kam stellvertretend für seine Mitmusiker auf die Bühne, die schon den ganzen Nachmittag für den musikalischen Ein- und Ausmarsch gesorgt hatten.

XXL-Boys

Dann wartete eine etwas ungewöhnliche Tanzgarde auf ihren Auftritt: die XXL-Boys des Schützenvereins Horst und Wall, gestandene Ochtruper Männer, die als männliche Funkemariechen das Publikum zum Toben brachten. So bescherte auch der 35. Seniorenkarneval Hunderten Ochtrupern einmal mehr einen schönen Nachmittag und vor allen Dingen die Gelegenheit, herzlich zu lachen. Da muss man sich um den guten Besuch beim nächsten Mal nicht sorgen. - Christiane Bode

Bilder vom Seniorenkarneval gibt es unter der Rubrik Fotos

 

 

 

Pressetexte vom Seniorenkarneval 2007

Tageblatt für den Kreis Steinfurt 31.01.07

Zugabe, Zugabe! Senioren sind begeistert

 

Ochtrup. Alle sollen fröhlich sein, nicht jünger werden, sondern jung bleiben, sagte Pastor Josef Wichmann, und die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Lenderich meinte: Heute sind alle fröhlich vereint. Auch die stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Senioren, Hildegard Schulze Aquack, wandte sich ans Publikum: Dies ist die einzige Möglichkeit für Senioren, am Karneval so richtig teilzunehmen. Damit wies sie auf die traditionsreichen und wohltätigen Wurzeln der mittlerweile seit 34 Jahren bestehenden Veranstaltung hin am Sonntag war wieder Seniorenkarneval in der festlich geschmückten Stadthalle.

Die Veranstaltung wurde, wie jedes Jahr, vom Stadtjugendring organisiert. Das Programm war durch die rege finanzielle Mithilfe zahlreicher Firmen ermöglicht worden. Neben vielen Showeinlagen gab es Kaffee und Kuchen, gesponsert von der Frauengemeinschaft St. Lamberti, und eine große Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Für die passende musikalische Untermalung sorgte die Stadtkapelle Ochtrup.

Nach dem Auftakt mit Einzug des Elferrates und der Rede des Prinzen Hendrik II., der von Prinzessin Anna I. begleitet wurde, folgte das Programm, das nicht zuletzt durch zahlreiche Zugaben und die großartige Stimmung unter den gut 400 Senioren länger dauerte als geplant.

Anschließend heizten verschiedene Tanzgarden des Karnevals-Clubs Niederesch (KCN), die eine sehr gute Darbietung zeigten, und die Wild Girls mit einer Choreographie zu Moulin Rouge dem Publikum richtig ein. Der KCN hatte sein Tanzmariechen Tanja Löss, die Kidsgarde, die erste Garde und auch die Showtanzgruppe ins karnevalistische Rennen geschickt das Publikum zeigte sich begeistert.

Für Attacken auf die Lachmuskeln sorgten Bauchredner und Überraschungsgast Michael Schürkamp alias Master Me, der unlängst in der Sparte der Bauchredner zum Künstler des Jahres gekürt worden ist, und Büttenredner Hannes Flormann, auch bekannt als Buer van Ochtrup, der Anekdoten vom Hofleben erzählte. Der Besuch des Dreigestirns des Fördervereins Kinderkarneval rundete die gelungene 34. Seniorenkarneval-Sitzung ab.

 

Münstersche Zeitung 30.01.07

Anekdoten von Opa Oskar

Ochtrup - "Muffige Gesichter sind an der Garderobe abzugeben." Mit diesen Worten empfing Matthias Lücker, Sitzungspräsident des Stadtjugendrings, die Teilnehmer des Seniorenkarnevals am Sonntagnachmittag in der Stadthalle.

Schon seit 35 Jahren gibt es die unter den Töpferstädtern äußerst beliebte Karnevalsveranstaltung. In diesem Jahr regieren Prinz Hendrik II. und Prinzessin Anna I. die Ochtruper Jungnarren. "Für viele Senioren ist dies die einzige Möglichkeit, an einer Karnevalsveranstaltung teilzunehmen", sagte Hildegard Schulze Aquack von der Interessengemeinschaft (IG) Senioren und freute sich über dieses Angebot. "Ochtrup buäh" hieß es auch seitens der stellvertretenden Bürgermeisterin Christa Lenderich, die sich selbst als "Freundin des Ochtruper Karnevals" bezeichnete. Auch Pfarrer Josef Wichmann grüßte karnevalistisch. An guter Unterhaltung fehlte es den Besuchern wahrlich nicht.

Tanz zum Mitklatschen

Zu Anfang begeisterte das Solomariechen des Karnevalsclubs Niederesch, Tanja Löss, mit seinen gelenkigen Tanzeinlagen. Der KCN brachte wieder einmal ein beeindruckendes Programm auf die Bühne. Auch die Kidsgarde, die erste Garde und die Showtanzgruppe schwangen gekonnt die Beine und animierten die Senioren zum Mitklatschen. Für reichlich Grund zum Lachen sorgte der "Künstler des Jahres 2006 in der Sparte Bauch reden", "Master me" aus Münster. Er bot dem Publikum einen Einblick in das bewegte Leben des 88-jährigen Opa Oskar und der jung gebliebenen Frührentnerin Elvira. Zum Abschluss ließ er zwei Zuschauer zu Bauchrednern werden und brachte die Stimmung auf den Höhepunkt.

"Ihre Show hat unsere Erwartungen weit übertroffen", so Lücker erfreut über die tolle Darbietung. Hannes Flormann alias der "Buer ut Ochtrup" gab Anekdoten vom Leben auf dem Bauernhof zum Besten. Zum Ausklang des Unterhaltungsprogramms machten die "XXL-Boys" von Horst und Wall noch einmal richtig Stimmung. Im Anschluss stellte sich dann das Dreigestirn, bestehend aus Prinz Moritz Pieper, Prinzessin Johanna und Till Benedikt Volkery, den Senioren vor und überbrachte die närrischen Grüße des Förderkreises Kinderkarneval.

Lose aus der Tombola

Für köstlichen Kuchen und Kaffee sorgte die Frauengemeinschaft St. Lamberti und in den Pausen gab die Stadtkappelle Ochtrup ihr musikalisches Können zum Besten. Mit etwas Glück konnten die Besucher noch attraktive Gewinne aus der großen Tombola mit nach Hause nehmen. - Margit Bode

Der Elferrat STJR dankt allen Spendern und Helfern, die die Durchführung des Seniorenkarnevals erst möglich gemacht haben!!!

Weitere Bilder vom Seniorenkarneval gibt es unter der Rubrik Fotos